Fasten mit Saft – Was bringt das?

Juli 28, 2016

Fasten mit Saft – Was bringt das?

Fasten liegt im Trend, keine Frage. Was man früher meist mit religiösen und spirituellen Beweggründen in Verbindung gebracht hat, ist heute dem Prinzip der Achtsamkeit gewichen. In etwa „Sei gut zu dir, dann bist du auch gut zu anderen“.

Also machen wir Sport, entrümpeln unsere Wohnung, unseren Kleiderschrank und fasten – alles mit Hinblick auf das Ziel, am Ende weniger zu haben und sich trotzdem reicher und besser zu fühlen. Weniger im Kleiderschrank aber nur noch Hochwertiges und mehr Zeit am Morgen, da weniger Entscheidungsfragen. Weniger Freunde aber dafür nur noch die Wahren. Weniger Essen aber dafür mehr Wohlbefinden. Geht diese Rechnung auf? Weniger ist mehr – die altbewährte Weisheit, die bei Rouge und Haar Gel immer stimmt, bewahrheitet sie sich auch hier? Ein näherer Blick auf das Thema Fasten lohnt sich, denn neben der spirituellen Komponente hat Fasten auch einen medizinisch-therapeutischen Hintergrund. Interessant ist hier das Intermittierende Fasten, also das Fasten in regelmäßigen Intervallen. Hier gibt es inzwischen diverse Modelle von Fasten Tagen oder stündlichen Intervallen, in denen gefastet wird. Alle haben gemeinsam, dass sie nicht nur die Kilos schmelzen lassen sollen, auch der Gesundheit sollen sie zuträglich sein. So kann Fasten gegen Migräne, Akne, Asthma und Rheuma helfen.[1] Aber wie kann man sich das vorstellen? Laugt das den Körper nicht sehr aus und kann man trotz Fastenkur in Bewegung bleiben?

Intermittierendes Fasten – die Regelmäßigkeit macht’s

Welche Form des Intermittierenden Fastens geeignet ist, muss man für sich individuell entscheiden. Der eigene Tagesrhythmus spielt hier eine Rolle, wie gestaltet sich der Alltag und was traut man sich persönlich zu. Man kann sich seine Fastenperioden in Stunden oder Tage einteilen[2].

16:8 Modell: Es wird 16 Stunden gefastet und im Zeitraum von 8 Stunden gegessen. Also zum Beispiel von 10-18 Uhr oder 12-20 Uhr

36:12 Modell: Hier wird einen Tag und eine Nacht lang gefastet. Am folgenden Tag wird im Zeitraum von 12 Stunden wieder gegessen und dann wieder den Tag und die Nacht über gefastet

20:4 Modell: Auch als „Warrior-Diät“ bekannt. Hier muss man doch sehr diszipliniert sein, denn lediglich während 4 Stunden darf gegessen werden.

5:2 Modell: Es wird an zwei Tagen in der Woche gefastet, an den übrigen Tagen kann normal gegessen werden.

Fasten-Tag-Modell: An einem Tag der Woche wird gefastet. An den übrigen normal gegessen.

Ein großer Vorteil des Intermittierenden Fasten liegt in der praktischen Umsetzung. Man kann im Grunde alles essen, was man sonst auch isst, nur eben an den besagten Tagen oder während der betreffenden Stunden nicht. Dies kann auch motivierende Effekte auf den Fastenden haben, denn er oder sie wissen, dass sie nicht dauerhaft auf Süßes oder andere Leckereien verzichten müssen. Studien zu Folge helfen alle diese Fasten Modelle beim Gewichtsverlust und können sogar Krankheiten wie Diabetes und Krebs- bzw. Herzerkrankungen vorbeugen. Doch wie bei Superfoods ist auch hier Vorsicht geboten, denn die Studienergebnisse entstammen dem Labor und nicht dem realen Leben.

Wie kann man sich Saftfasten vorstellen?

An Fastentagen wird zwar auf feste Nahrung verzichtet, die Flüssigkeitszufuhr sollte dem Körper aber nicht versagt werden. Beim Saftfasten wird Flüssigkeit auch mit Säften aufgenommen. Dies hat den Vorteil, dass man zwar auf feste Nahrung verzichtet, der Körper aber dennoch Vitalstoffe bekommt. Und da eine ganze Menge guter Zutaten in einer einzigen Flasche Saft enthalten sind, wird Saft als gesunder Ersatz für feste Nahrung auch immer beliebter. Das Gute an Yuicery Säften als Fasten-Säfte sind nicht nur die Zutaten wie Karotten, Gurke und Kohl – die viel Saft geben, reich an Vitaminen und Mineralstoffen aber zugleich sehr kalorienarm sind, sondern auch die gewisse Würze wie Cayenne Pfeffer oder Ingwer – diese kurbeln den Stoffwechsel nochmal an und man fühlt sich gesättigt und energiegeladen. Wichtig beim Saftfasten ist, dass die Säfte tatsächlich frisch gepresst sind und ein Maximum an Vitalstoffen bieten können. „Wer regelmäßig fastet, tut viel für seine Gesundheit. Wenn der Körper seinen Stoffwechsel eine Weile bremst, muss er weit weniger freie Radikale, also Zellgifte, bekämpfen. Diese Schonzeiten beugen dem Alterungsprozess vor.[3]“, so Professor Andreas Michalsen, Professor für klinische Naturheilkunde an der Charité Berlin.

Fasten und Yoga

Wer fastet führt seinem Körper weniger bis keine Kalorien zu und somit auch weniger Energie. Wer dennoch Sport machen möchte, sollte dies in angemessener Form machen.Yoga und Fasten sind hier eine besonders, ja fast schon kongeniale Verbindung. Es finden sich inzwischen viele Möglichkeiten, Saftfasten und Yoga in Kombination zu machen. Verschiedene Studios bieten Workshops dazu und auch Wellness Hotels haben eine Auswahl an Angeboten parat[4]. Hier gehen der körperliche und spirituelle Aspekt Hand in Hand. Der körperliche Ansporn, das Hungergefühl sowie die anfängliche Müdigkeit zu bewältigen, wird zu einer mentalen Herausforderung. Das Fasten durchzuhalten spiegelt sich in der körperlichen Herausforderung des Yoga, sei es bei fordernden Asanas oder in der Hitze des Bikram Studios wider. Auch hier gilt es Selbstzweifel über Bord zu werfen und Grenzen zu spüren und Schritt für Schritt zu überwinden.

Wer sollte fasten, wer nicht?

Fasten ist für beinahe jeden eine Option. Es gibt aber Ausnahmen, zu denen Schwangere und stillenden Mütter gehören –  die Energiezufuhr für Mutter und Kind sollte nicht unterbunden werden. Auch wer an Arteriosklerose oder Gefäßkrankheiten leidet, sollte von einer Fastenkur Abstand nehmen und auch wichtig: Menschen mit Essstörungen sollten nicht fasten – die Rückfallgefahr in gesundheitsschädliches Verhalten ist hier sehr hoch.

Saftfasten mit Yuicery

Yuicery bietet fünf verschiedene Cleanse-Pakete an, die jeweils aus vier Gemüse- und Obstsäften sowie ein bis zwei Mandelmilch bestehen und für unterschiedliche Ziele und Bedürfnisse geeignet sind. Für das intermittierende Fasten eignen sich die 1-Tages-Cleanse-Pakete perfekt. Ein Fasten-Tag kann, wie in dem oben genannten Modell, ein Mal wöchentlich oder auch alle 14 Tage eingelegt werden und das am besten über mehrere Monate. Dabei sollte man seinen eigenen Rhythmus finden und den Cleanse-Day zur Gewohnheit machen, um den besten Effekt zu erzielen.

 

Die Green Saftkur legt den Schwerpunkt auf Säfte aus der Green-Serie. Sie basieren auf grünem Blattgemüsen wie Grünkohl und Spinat, sind abgerundet mit Gurke oder grünem Apfel und beugen aufgrund des hohen Eisengehalts Müdigkeit vor.

 

Die Classic Saftkur ist eine Kombination aller unserer Lieblingssäfte und sorgt mit einer Mischung aus Rote Beete, Ananas, Honigmelone und Gurke für eine erfrischende Auszeit.

Die High Power Saftkur gibt es speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse von Frauen und Männern. Für Frauen gibt es eine doppelte Dosis Mandelmilch, für die Männer zwei vegane Proteinshakes. Der höhere Energiegehalt ist insbesondere für Menschen in beruflichen Anforderungssituationen sowie Sportler super geeignet. Die Variante für die Männer ist natürlich etwas kaloriengeladener da der männliche Körper in der Regel einen höheren Grundumsatz und Kalorienverbrauch hat.

[1] http://www.gesund-heilfasten.de/wer_darf_nicht_fasten.html (20.06.2016).

[2] Weneit, S., Abnehmen durch Teilzeitfasten, in: Fit for Fun http://www.fitforfun.de/abnehmen/diaeten/intermittierendes-fasten-abnehmen-durch-teilzeit-fasten-168027.html (20.06.2016).

[3] http://www.fuersie.de/gesundheit/gesund/artikel/saftfasten-reset-fuer-den-koerper (15.06.2016).

 

[4] Zum Beispiel http://www.fasten-yoga.de/ (20.06.2016).



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